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Upside-down

Da steht gerade meine Welt. Manchmal weiß man einfach nicht was in Menschen vorgeht und wie sie sich verändern oder vielleicht auch nicht(?). Ich komme mir gerade ein bisschen wie in einer Soap-opera vor, in der jemand, von dem es gar nicht gedacht hätte, plötzlich die gesamte Soap-Welt auf den Kopf stellt. Nach so einer plätzlichen 180° Drehung möchte man einfach nur noch den Power Knopf drücken und die Kiste ausschalten, weil man die Verrücktheiten der Drehbuchautoren einfach nicht mehr sehen kann. Leider geht das im wahren Leben nicht und so bleibt man in seiner kleinen Welt gefangen und muss sich zwangsläufig dem stellen, was sich das Schicksal für einen ausgedacht hat. Manche denken dennoch sie könnten der Scham entgehen, in dem sie weglaufen und sich nicht mehr um das kümmern, was sie die letzten 13 Jahre mühsam aufgebaut und behühtet haben. Zurück bleiben geschockte, völlig ungläubige, erschrockene Liebste. Es bleibt nur das Zusammenrücken und Füreinanderdasein und Hoffen, den Schmerz zu überwinden und die entstandene Lücke zuschließen ohne sich von Wut und Machtlosigkeit übermannen zu lassen.  

Ich bin hier in eine Familie hineingeraten, in der Mann am liebsten bleiben möchte. Es würde mich stolz machen ein Teil dieser großartigen Familie zu sein. Es gibt hier keine Geheimnisse mehr und jeder steht für den anderen ein. Eine Patch-work Familie wie man sie sich wünscht aber nie zu existiren geglaubt hätte.

1.9.07 20:46


Was ich so mache

Hi, da draussen. Nach einigem Betteln und verzweifelt Aussehen, habe ich es tatsaechlich geschafft einen der IT-Leute zu ueberreden mir zugang zu seinem Laptop zu gewaehren. Ich bin einwenig ueber mich selbst entsetzt wie abhaengig ich vom Internet und von der damit verbundenen Kommunikation geworden bin. Nun ja.

Was mache ich also hier in York?

Im moment das schoene Wetter geniessen:-P. Ich werde 1-1 Conversation classes mit der Oberstufe machen, wo es im Grunde darum geht die Kids irgendwie zum Sprechen zu bringen. Des Weiteren unterhalte ich eine Art AG nach dem normalen Schulbetrieb in der ich mit einer Gruppe von 3-5 Schuelern ein bisschen Spass-Deutsch-Unterricht machen werde. Ansonsten muss ich einmal in der Woche fuer 1 1/2 std. die Hausaufgaben in "meinem" Haus ueberwachen, alle drei Wochen muss ich donnerstags die Kids in meinem Haus ins Bett bringen und einmal im Monat bin ich am Wochenende dran und passe tagsueber auf die Kids auf. Das ist ein bisschen mehr Arbeit als vielleicht andere machen muessen, aber dafuer hab ich hier drei Mahlzeiten am Tag und freie Unterkunft.

Ich wohne in einem Haus mit drei anderen Zusammen die hier an der Schule die AGs leiten und/oder nebenbei zur Uni gehen. Die Leute werden hier Res Grads (Resident Graduates) genannt, was so viel bedeuten wie Akademiker, die hier auf dem Schulgelaende wohnen, aber (noch) keine Lehrer sind, also nur einen Universitaetsabschluss haben.

Erstaunlicher Weise habe ich noch nicht zu einem Aussenseiter entwickelt und eigentlich mit allen sehr gut klar. Die einzige Ausnahme ist Georg unser Super Grad. Er kommt aus Rumaenien und laesst ein bisschen zu viel den Macho raushaengen, was eigentlich allen ein bisschen auf den Wecker geht.

 Ich hoffen, dass ich mein "eigenes" Internet in den naechsten 2 bis drei Wochen habe. Zu lange um meine Internet-Sucht und meinem Drang zur Kommunikation Genugtuung zu verschaffen.

Das soll fuers erste genuegen und sobald ich nicht mehr von dem Wohlwollen anderer abhaengig bin werd ich etwas ausfuehrlicher.

9.9.07 18:12





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